Sonntag, 12. April 2026
Der Bann ist gebrochen
Die Nacht in unserem Chalet war auch so semi... zwar kein Wind und Regen, dafür auch harte Betten und eine blinkende Klimaanlage...
Trotzdem war ich "erst" um 6.30 Uhr wach. Schnell duschen, nen Kaffee, paar Toasts schmieren und um 7.40 Uhr ging es auf die Pad. Da waren wir aber schon fast die letzten, denn um 7.00 Uhr wird das Gate geöffnet und die meisten fahren mit Öffnung schon raus. Ich glaube, wir werden nie bei den ersten sein :-)
Es war total neblig, die Strassen zum grossen Teil unter Wasser, jetzt weiss ich, warum unser Auto einen Schnorchel hat! Naja, ganz soo schlimm war es auch nicht... Auf jeden Fall haben wir auf den ersten Kilometern nicht eine Sichtung, nix, nada, wie ausgestorben. Plötzlich sahen wir vor uns diverse Autos stehen... die Aufregung steigt bei uns, denn so eine Ansammlung heisst eigentlich immer eine Raubkatzensichtung! Gleich mal nachgefragt und ja, tatsächlich soll eine Löwin mit Cubs über die Strasse gegangen sein und sich jetzt im Gestrüpp unter einem Baum befinden. Aber wie sehr wir uns angestrengt haben, wir haben nicht ansatzweise irgendetwas löwenhaftes gesehen. Also weiter ging die Fahrt. Mittlerweile hatte sich auch der Nebel gelichtet, die Sonne kam raus und zumindest konnten wir wieder die üblichen Verdächtigen (Springbok, Wildebeest, Oryx) sichten. Heute auch mal wieder ein paar Hartebeest, die mag ich auch total gern. Auch einige neue Vögel haben sich uns gezeigt: Riesentrappen, Sekretäre, einige Adler und Habichte, ein Storch. Dann stand mal wieder ein Auto an der Seite. Kurzer Blick von uns, wohin die Leute guckten... ahhh, nach rechts, ok, Blick von uns nach rechts - hmm, nix aussergewöhnliches, die Leute sind bestimmt Birder... also fahren wir an ihnen vorbei ohne zu fragen, was sie sehen. Aber im Vorbeifahren sehe ich, wie sie uns aufgeregt Zeichen geben. Ich schaue in die Richtung und sehe - eine Löwin! OmG, ich kann es nicht fassen! Da liegt sie total gechillt auf einem Hügelkamm und durch das Fernglas sieht es so aus, als wenn sie mich direkt anguckt (Casi darf fotografieren, da er den besseren Blick auf sie hat). Völlig geflasht stehen wir da und beobachten. Mittlerweile gesellen sich immer mehr Autos dazu. Irgendwann steht die Löwin auf und verschwindet hinter dem Hügel. Egal, wir sind sooo glücklich... wir können doch Löwen, yeeaaah! Danach ist uns eigentlich auch nix spektakuläres mehr vor die Linse gelaufen. Nach einem kleinen Picknick (es gibt im Park einige Picknickplätze, wo man auch aussteigen darf, auf eigene Gefahr), drehen wir um und fahren ins Camp zurück. Die Löwin, und alle anderen Raubkatzen, bleiben verschwunden.
Im Camp besorgen wir uns noch Abendessen, chillen eine Runde, trinken noch nen Kaffee und fahren gegen 15.00 Uhr nochmal raus. Dieses mal fahren wir in die andere Richtung, denn auf der Sichtungstafel im Camp hatten wir gesehen, dass in der Nähe ein Leopard gesichtet wurde. Ok, ich muss euch nicht sagen, dass wir das Sichtungsglück heute schon voll ausgeschöpft haben und daher wieder mit anderen, unspektakulären, aber trotzdem schönen Tieren, vorlieb nehmen mussten. Sehr weit sind wir heute nachmittag nicht gekommen, denn spätestens um 18.30 Uhr müssen wir wieder im Camp sein, denn dann wird das Gate verschlossen. Natürlich waren wir pünktlich, haben uns ein leckeres Braai zubereitet, Sterne geguckt und den Grillen gelauscht. Hach, was kann das Leben schön sein...
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