Samstag, 11. April 2026

Auf Safari im KTP

Gestern morgen ging es dann endlich los in den KTP. Dafür mussten wir erstmal einiges an Papierkram erledigen, denn wir mussten aus Namibia ausreisen, aber hier sind wir noch nicht irgendwo wieder eingereist. Würden wir wieder über das gleiche Gate nach Namibia wieder einreisen, wären wir einfach im Niemandsland die Zeit gewesen. Das ganze Procedere hat ne Weile gedauert, aber wir durften dann in den Park einfahren, wo wir nochmals einiges an Papierkram und Kontrollen der Südafrikaner erledigen durften... was für ein Aufwand! Unsere erste Nacht im Park hatten wir im Kalahari Tented Camp, gleich ein paar Kilometer nach der Einfahrt. Dabei handelt es sich um ein Wilderness Camp, sprich es gibt keinen Zaun ums Camp und es ist alles recht spartanisch - kein Internet, kein Strom (nur über Solar). Jeder Platz hat 2 Zelte: 1 Küchenzelt und 1 Schlafzelt mit Bad. Zusätzlich gibt es eine Terrasse mit Grill- bzw Feuerstelle. Jeder Platz hat Blick auf das Wasserloch. Natürlich habe ich mir gleich das Bett (es gibt 4 Einzelbetten) am Fenster mit Blick auf das Wasserloch gesichert. Vorstellung: ich liege kuschelig, weich und warm in meinem Bett und kann die Löwen, Leoparden & Co nachts beobachten... Realität: es ist super windig und kalt in dem harten Bett, ich kann keine Tiere erkennen, denn ich habe keine Brille auf und ausserdem ist das Wasserloch zu weit weg, es ist stockdunkel und es kommen gar keine Tiere zum Wasserloch, denn es schüttet ohne Ende! Auch wenn die Nacht sehr unruhig war, der Wind rüttelte und schüttelte das Zelt, war es trotzdem absolut wiederkommenswert! Ach ja, bevor wir in die Nacht gestartet sind, haben wir natürlich noch ne kleine Runde im Park gedreht und dabei die üblichen Verdächtigen gesichtet: Springböcke, Oryx, Gnus... keine Spur von Löwen & Co. Im Nachbarcamp Mata Mata waren wir noch ein paar Sachen kaufen, denn im KTC ist natürlich Selbstversorgung angesagt. Und da es auch nicht umzäunt ist, darf man nach Einbruch der Dunkelheit nicht raus aus seinem Platz. Heute mussten wir dann umziehen nach Tree Revieren, das Hauptcamp des Parks. Hier haben wir ein Chalet für 3 Nächte, und hier darf man auch abends noch vor die Tür gehen. Es gibt sogar ein Restaurant, eine Tankstelle, einen Shop und Internet und Strom, yeaaah. Die Entfernung vom KTC zu Tree Revieren (TR) beträgt nur 118 km, wir haben auch nur 5 1/2 Stunden gebraucht! Auch wenn wir wieder keine Raubkatzen gesehen haben, waren ein paar schöne Sichtungen dabei: Schakale, Giraffen, Strausse und einen Gaukler, über den ich mich wahnsinnig gefreut habe. Leider hat es ab mittags nur noch geregnet, so dass keine Sichtungen mehr möglich waren. Aber morgen wird es hoffentlich wieder schöner, Fingers crossed. Da es hier zwar Internet gibt, aber nicht sehr dolle, hoffe ich, dass wir noch Fotos hochladen können. Falls es nicht klappt: Pech für euch ;-))

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Auf in die Kalahari

Nach einem wunderbaren Frühstück heute morgen, mussten wir leider schon wieder weiterziehen. In der Alte Kalkofen Lodge wären wir echt gern ...