Montag, 20. April 2026
Wenn’s nicht immer rund läuft oder This is Africa
Auf gehts also zur Nauams Campsite, die ca 100 km entfernt in den Naukluft Bergen liegt. Ein kurzer Katzensprung also... easy going... Tja, und dann bin ich ca 1000 Tode gestorben, denn es ging über den Spreetshoogte-Pass. Dabei handelt es sich um den zweitsteilsten Pass Namibias, mit einer maximalen Steigung von 22%! Natürlich noch mit einer engen 90 Grad Kurve... Kein Wunder also, warum hier keine Trucks oder Gespanne fahren dürfen. Immerhin ist der Pass mittlerweile zum grössten Teil gepflastert, was nicht immer der Fall war. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich schlimmer finde: den Pass hoch oder runter zu fahren... hochfahren hat mir persönlich auf jeden Fall gereicht um meinen Adrenalinspiegel in die Höhe zu treiben, meine Hände schwitzig und zitternd werden zu lassen. Aber ich habe überlebt, unser Monster hat uns schwer röhrend und Diesel schluckend hochgebracht. Oben angekommen wurden wir dann mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Kurz durchgeschnauft und schon ging es weiter. Auf der Nauams Campsite hatten wir eine Mountain Cabin gebucht, mit Selbstversorgung. Dafür mussten wir natürlich noch einkaufen. Kurz überlegt: Nudeln mit Tomatensosse oder Braii mit Broerewors und Bratkartoffeln und Salat? Wir haben uns für letzteres entschieden und konnten zum Glück, obwohl der Shop schon geschlossen hatte (es war ja Sonntag), alles dafür noch einkaufen. Das Gelände ist riesig gross und alles sehr weitläufig. Unsere Cabin lag total schön in den Felsen, weit genug entfernt von jeglichen Nachbarn. Leider ohne Internet (Wifi sollte am Pool funktionieren, war aber gerade defekt). Unsere Vermieterin hatte uns beim einchecken erzählt, dass es auch einen kurzen, ca 2 km langen, Hiking Trail gibt, der sehr schön sein sollte. Na, dann laufen wir doch mal ne kleine Runde... hmmm, nach ca 45 min war der Trail immer noch nicht zu Ende, und das Ende auch nicht ersichtlich... so langsam wurden die Schatten auch schon länger und natürlich hatten wir kein Wasser dabei, also, was tun? Wir entschieden uns für Umkehr, zum Glück, denn wir hatten einen Cycle Trail erwischt, der noch ewig länger gedauert hätte. An der Cabin wieder angekommen, war es auch Zeit, das Essen vorzubereiten. Feuer angezündet, Kartoffeln und Zwiebel geschnitten, Pfanne rausgeholt und Campingkocher. Ok, Gasflasche des Kochers leer, neue nicht vorhanden. Pfanne auf Feuer gestellt - neee, funzt nicht. Gut, also gab es nur Brorewoers mit Tomaten, wir sind trotzdem satt geworden. Nach dem Essen wollten wir unseren Hot tub nutzen, der auch mit Holz erwärmt wird, genauso wie Warmwasser. Beides wurde für uns angezündet... Hot tub war oben warm, unten kalt. Wir waren trotzdem drin, ich ungefähr 2 Minuten, Casi hat es deutlich länger ausgehalten. Leider war auch unsere Dusche heute morgen seeehr kalt...aber das ist halt Afrika!
So, genug getextet, jetzt gibt es gleich ein leckeres, nicht selbstgekochtes, Abendessen... Filet vom Eland
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Abschied
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